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BeitragVerfasst: Do 27. Sep 2018, 11:42 
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BEJGLI :D

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Bejgli - ca. 1 jähriger UK Mix Rüde
Alter: 28.07.2017
Kastriert: Ja
kupiert: Nein
Kinder: Ja
Katze: ?
Verträglich: Ja
Aufenthaltsort: Deutschland (Hannover)

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Bejgli, ein ganz feiner Bursche!

Bejgli wurde in der Nähe von Füle gefunden, da ihn niemand in der Gegend kennt oder vermisst, liegt es nahe, dass man ihn ausgesetzt hat...

Er ist ein unbeschreiblich lieber Hundejunge, der sich ganz schnell in das Herz von Pflegemama Hajni geschlichen hat. Er ist aufmerksam und genießt die menschliche Zuwendung unendlich.

Für Bejgli suchen wir aktive Menschen, die sich bewußt sind, was es bedeutet, einen jungen Hund zu erziehen und körperlich und geistig auszulasten.

Bejgli wird es Ihnen durch seine Freundschaft und Treue danken.


Ansprechpartner:
Sabine Haake

Mobil: 0151/514 98 882
E-Mail: sabine@haake-ks.de

Seit zwei Wochen ist Bejgli in Deutschland und teilt schon mal die Gartenbank mit Puskas.

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Pflegefrauchen Nina Clara Tiesler wird hier bald berichten.


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BeitragVerfasst: Do 11. Okt 2018, 11:58 
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Registriert: So 12. Mär 2017, 17:53
Beiträge: 1
Bejgli ist nun seit ca. 4 Wochen bei uns und entwickelt sich prächtig!

Heute schreibe ich erst einmal über Bejgli in einer Wohnung. Weitere Einträge zu Alltagssituationen (Spaziergang, Freilauf, Hundebegegnungen, Üben/Erziehung, etc) folgen nach und nach!

Schnell war klar: eine Wohnung hatte Bejgli zuvor noch nie von innen gesehen. Im Hundeschlafhaus in Füle gibt es bestimmt viele Sessel und Sofas, die nur Hunden gehören...? Auf jeden Fall lernte er innerhalb eines Tages, einen Tisch von einem Sitzmöbel zu unterscheiden :-). Mit unserem ersten ViN Puskas hatten wir es am Anfang so gehalten, dass er zunächst nur seinen Hundeplatz schätzen und lieben lernte, also erst einmal keine Sofas. Da wir aber gerne mit den Fellnasen kuscheln, lernte er schnell, nach einem Sofaplatz zu "fragen". Bei Bejglis Ankunft wollten wir Puskas nicht plötzlich auf seinen Hundeplatz einschränken/degradieren. Also musste Bejgli möglichst immer mit warten bis Puskas gefragt hat... Das macht Bejgli nun auch schon "meistens" und bald hat er es drauf! Solange jemand von uns präsent ist schaut er sich erst nach unserer Erlaubnis um...

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Wohnungsregeln allgemein:
Bejgli ist nun verlässlich stubenrein. Oft liegt der letzte Spaziergang gegen 20:00. Dann schläft er ca. 12 Stunden durch. Wenn er vor uns wach wird und Notdurft verspürt, meldet er sich! Das ist ganz toll. Entweder er schlackert mit den Ohren (das typische Vizsla Klatschen), notfalls gibt er einmal Laut (einmaliges Bellen). Dann gehts rein ins Geschirr und raus in die Gebüsche.

Plätze sichern: Sollte er doch einmal ohne zu fragen sich einen Sessel oder Sofaplatz gesichert haben, gibt er ihn auf Zurede/Kommando sofort auf. Seine zukünftige Familie wird es also leicht so halten können, wie sie es möchte: Alle Sofas, ausgewähltes Sofa, keine Sofas oder auf Anfrage.


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Schlafen/zur Ruhe kommen: Hier zeigt Bejgli - wie auch in anderen Situationen und Lebensbereichen - alle Vorzüge des Vizsla und des Labbis! Er ist weniger hibbelig als ein Vizsla seines Alters - dafür aber genauso aufmerksam. Er kommt schneller zur Ruhe und entspannt sich leichter - ist aber genauso kuschlig. Er schmust gern, schläft aber umstandlos allein. Wenn er müde is, zieht er sich zurück, irgendwo hin, wo er seine Ruhe hat und nickert ein.

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Wenn Mensch es mag, leistet Bejgli aber auch gern Gesellschaft während der Nachtruhe.



Fütterung: Auch hier zeigt sich: Bejgli ist weder stürmisch noch distanzlos - aber auch nicht so bedingungslos verfressen wie die meisten Labbis :-). Er schaut geduldig und zurückhaltend zu wenn ihm die Mahlzeit zubereitet wird. Bei Puskas hat er sich abgeguckt, dass man sich währenddessen hinsetzt. Und sitzen bleibt bis der Napf hin gestellt wird und ein Kommando kommt. Erst "Schau!" und nach Augenkontakt "Und ab!". Dann trottet er glücklich zum Napf.

Alleine bleiben: Bejgli ist 15 Monate alt und hat vor seiner Ankunft bei uns 6 Monate (sein halbes Leben!) im Vizsla Rudel in Füle verbracht. Er hatte also immer Hundegesellschaft. Bei uns hat er den 3,5-jährigen Puskas an seiner Seite (der sich seit Bejglis Ankunft wie ein wirklich erwachsener, ernstzunehmender, verantwortungsbewusster Hund benimmt, sehr gereift ist und teils wie ein opportunistischer Streber wirkt :-)). Erfahrungswerte über das Alleinsein gibt es bisher nur zu Hauf über das Alleinsein "zu Zweit, mit Leithund". Die Hunde sind vor dem Alleinsein immer gut ausgelastet worden und verbringen die ersten Stunden mit Schlafen. Der junge Bejgli wacht meistens als erster wieder auf. Nach 3-5 Stunden Alleinsein in der Wohnung hat er nur einige Sachen, die nach uns riechen, hin und her getragen (er holt sich ein Kissen auf den Hundeplatz oder ein Kleidungsstück). Bisher kam es kaum vor, dass die beiden Fellnasen länger als 5 Stunden allein waren. Da gilt: Raum innerhalb der Wohnung begrenzen bzw nichts, was zum Zerkauen "geeignet" aber nicht adaquat/erlaubt ist in Reichweite lassen, keine Schuhe z.B..! Kaffehölzer oder anderes zum Zerkauen zur Verfügung stellen. Wenn man Lust hat, die Schnipsel von alten Zeitungen nach Heimkehr aufzulesen, kann man die liegen lassen... Einmal musste ein Kissen daran glauben. Inzwischen bleiben die Kissen unversehrt, wenn auch umverteilt. Für einen Jährling ein feines Verhalten (andere zerkauen und verschlucken ja die dollsten Dinge!), das die Tendenz zum Unterlassen zeigt!

Alleinebleiben ohne Leithund: Wenn Bejgli ausgeschlafen und munter ist, fordert er Puskas gleich zum Spielen auf. Ohne Hund würde er sich wahrscheinlich zu Beginn schnell langweilen. Aber das ist eine Sache der Übung/Gewöhnung! Puskas kam ja auch aus dem ViN Rudel und blieb nach einigen Wochen Eingewöhnung umstandslos allein, ohne Quatsch zu machen. Bisher haben wir nur dreimal geprobt, wie es ist, wenn Puskas und das Pflegefrauchen (Bezugsperson Nr. 1) weggehen (bis zu ca. 30min). Dann war stets mindestens ein anderer Mensch anwesend, in der Wohnung oder in unserem Kleingarten. Er blieb dann erst einmal wartend an der Haustür/am Gartentor stehen bis es ihm zu langweilig wurde. Dann zog er sich auf einen Hundeplatz zurück und schlief oder ruhte. Wir werden das weiter Üben, auch die Situation, wenn er ganz allein (ohne Mensch/en) bleibt. Er macht den Eindruck als würde er es recht entspannt mitmachen und wenn er vorher spazieren und ausgelastet war, wird er die Ruhe sogar sehr schätzen.

Besucher/Es klingelt!: Anders als Puskas zu Beginn (und teils noch heute) scheint Bejgli NICHT zu glauben, dass das Türklingeln bedeutet, es käme Besuch für IHN. Man kann mit ihm gut Üben, einfach liegen zu bleiben, bis der Besuch von den Menschen begrüßt wurde, sich hingesetzt hat. Und DANN kommt Bejgli zum Schnuppern/Annähern. Leider ist der stürmische Puskas ihm in dieser Situation kein gutes Beispiel. Der übt das immer noch... seit 1,5 Jahren... das liegt natürlich an uns. Würden wir es konsequenter üben (Klingel ignorieren, nichts passiert, sollte doch jemand eintreten: Hunde bleiben auf Hundeplatz bis sie aufstehen dürfen, etc) hätten beide es schnell drauf (okay, das machen wir jetzt endlich mal...).

Schritte im Treppenhaus: Im Gegensatz zu Puskas interessiert es ihn wenig. Wenn Puskas nicht sehen kann, wer/was passiert, schlägt er an. Wenn Puskas es sehen kann (Spaziergänger, die am Garten vorbei gehen), bleibt er liegen oder läuft freudig hin und begrüßt einladend/devot. Bei Bejgli ist es umgekehrt: In der Wohnung bleibt er ruhig. Am Gartenzaun rennt er hin und bellt. Puskas macht leider manchmal mit, andere Male maßregelt er Bejgli aber sanft dafür. Wir üben gerade, dass sie es beide unterlassen. Bei Bejgli ist dafür gerade die typische Zeit: Er kennt nun sein Pflege-Familienrudel und sein Habitat und will uns das auch zeigen! Er weiß, wer dazu gehört und was unser Revier ist. Insbesondere wenn andere Hunde... Sobald man Kontakt erlaubt (Gartentür öffnen), ist alles gut. Wir üben, indem wir ihn ranrufen und loben/belohnen BEVOR sein "Schalter" umgekippt ist und er bellend losrennt. Das wird schon!

Terrasse/Außenbereich Habitat:
Am Anfang nahm er die zur Wohnung gehörende Terrasse und den zur Kleingartenlaube gehörigen Garten noch als seine Auslauffläche wie in Füle wahr. D.h.: Das Haus selbst wird nicht verunreinigt (das geschah in der Wohnung nur in den ersten zwei Tagen ab und zu), jenseits der offenen Tür ist lädt die Fläche zum Lösen/Notdurft verrichten ein. Auch das hat sich bereits geändert. Durch die regelmäßigen Gassigänge hält er es inzwischen wie die meistens Hunde und Puskas: auf meine eigene Terrasse und in meinen eigenen Garten pinkle ich nicht (im Garten nur mit der Ausnahme, wenn fremder Hundebesuch da ist und markiert).


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Es sei denn, es besteht absolute Notwendigkeit und es gibt keinen anderen Ausweg (während der Entwurmung mit den üblichen Konsequenzen z.B. oder wenn Frauchen morgens vor dem Gassigang rumtrödelt). Dann dezent Terasse oder eigener Garten, aber nur mit Ankündigung (Ohrenklatschen, einmal Bellen) und nachher Anzeigen (Frauchen, mach das weg). Also alles prima!
Auf der Terrasse und im Garten wird nicht gebuddelt, nicht im Gemüsebeet geräubert, nicht durch das Blumenbeet gejagt. Jawohl. Theoretisch. Da helfen Beetumrandungen und Erinnern! Was auch Puskas als Leithund (der neue Streber...) übernimmt (das Erinnern). Inzwischen hat er es kapiert :-). Klarer Punktesieg von Bejgli gegenüber den Besucherhunden.

So viel für heute. Demnächst etwas zu Gesundheit oder Erziehung oder Spielen oder Leinenführigkeit oder Radfahren oder Jadgtrieb oder oder...?
Wer Interesse an Bejgli hat, kann hier (oder bei Sabine Haake, Bejglis Vermittlerin) auch sehr gerne konkrete Fragen/Themen loswerden/ansprechen und dazu schreibe ich dann hier weiter.
Herzliche Grüße aus dem Raum Hannover,


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BeitragVerfasst: Mo 15. Okt 2018, 16:32 
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Auf den Videos sieht man gut , wie Bejgli gut gelaunt, offen und dezent sich im Freilauf/Hundebegegnungen zeigt.













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BeitragVerfasst: Mo 17. Dez 2018, 17:21 
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Bejgli musste innerhalb von Hannover nochmal umziehen und lebt nun in einer Studenten WG... :)

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Er genießt die vielen Hände die ihn Streicheln sichtlich und ab und an,
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ist auch eine Gasthündin zu Besuch, die Bejgli sehr mag.
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Da Bejgli sich nicht gerne setzte, wurde sein Hinterteil geröntgt und man stellte einen wieder zusammengewachsenen Bruch an seiner Rute fest.

Nun bekommt er Physiotherapie damit sich vorhandene Blokaden lösen und sich Muskeln am Popos aufbauen.

Mittlerweile klappt es mit dem Sitz schon sehr gut. :D



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